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 Betreff des Beitrags: Bewerbungs-Erfahrungsbericht
BeitragVerfasst: Mi 27. Jan 2010, 09:50 
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Moderatorin

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Beiträge: 11559
Falls sich jemand bewirbt, eine paar Gedanken von mir, nachdem bisher 50 Bewerbungen eingegangen sind.

Es ist sehr nervig, wenn jemand zig Dateien anhängt, zumal in Outlook es nicht immer funktioniert, dass beim Drucken des Emails automatisch die Anhänge mit gedruckt werden (mal geht's, mal nicht, hängt wohl vom Format es Emails ab). Wenn man die Bewerbung ausdruckt, muss man hinterher erst mal alles chronologisch sortieren.

Störend sind verschiedene Formate in einem Email, jpg, PDF, Word. Allerdings ist das nicht ganz so schlimm wie jedes Blatt als einzelne Datei anzuhängen.

Besser ist, alles in ein PDF zu packen, darin chronologisch, sodass bei Ausdruck auch alles chronologisch ist. Wenn das nicht geht, dann zumindest alles in eine Zipdatei packen.

Inzwischen gehen wir dazu über auf den Bewerbungen zu vermerken, ob jemand zeitsparende Anhänge mitgeschickt hat oder ein Anhang-Kuddelmuddel. Haben wir 5 gute, gleichwertige Kandidaten, kann es durchaus sein, dass derjenige, der die Bewerbung zeitsparender aufbereitet hat, bevorzugt wird.

Was mir auch negativ aufgefallen ist: Schlechte Scans. Bei manchen ist das Bild so pixelig, dass man nichts lesen kann. Ich kenne den Konflikt zwischen Qualität und Dateigröße. Meine PDFs hatten immer knapp 4 MB, was jetzt nicht allzu groß ist, aber dafür waren die Scans auch nicht 100%ig super. Sonst hätte meine Datei 8 MB gehabt.

Ebenso ist es erstaunlich für mich, wie unterschiedlich Bewerbungsfotos sind. Schlechte Bilder hinterlassen (leider) automatisch einen schlechten Eindruck. Meines war gut, aber ich weiß jetzt, würde ich wieder suchen, dann würde ich in jedem Fall Geld in gute BW-Fotos investieren.

Interessant finde ich auch, wie lieblos manche ihre Unterlagen aufbereiten und wieviel Mühe sich jemand macht. Gerade bei Email-Bewerbungen glaube ich, punktet man, wenn man die Datei aufmacht und man das, was man sieht ist ansprechend und macht neugierig, mehr zu lesen. Ich habe mit Lesezeichen im PDF gearbeitet.

Mit der Post verschickte Unterlagen sehen wir garnicht mehr gerne.
a) Diese Klapp-Bewerbungsmappen sind sperrig und man muss die Unterlagen rausfummeln, wenn man Kopien haben will.
b) Man muss aufpassen, um die Mappen nicht zufällig zu verschmutzen.
c) Der Aufwand bei einer Absage ist unvergleichlich hoch als wenn sich jemand per Email beworben hat.


Ich weiß, bei allem, was ich dazu geschrieben habe, kann man geteilter Meinung sein. Ich schildere meinen Eindruck, und vielleicht ist für die eine oder andere ein Denkanstoß, weil hier ja einige auf Jobsuche sind.

Übrigens, meine Unterlagen waren schon gut aufbereitet. Doch ein Bewerber hat mich wirklich mehr als überrascht. Super aufgemachte Unterlagen, machen neugierig, alles zu lesen, und wenn ich mal wieder suche, übernehme ich das Konzept.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbungs-Erfahrungsbericht
BeitragVerfasst: Mi 27. Jan 2010, 10:09 
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Ich habe bis jetzt 15 Bewerbungen über das Jobportal der Agentur für Arbeit verschickt - doof dabei: Maximal 1 MB können als Anlage hochgeladen werden.

Bei meinem vorherigen Bewerbungsmaraton hatte ich alles chronologicsh aufbereitet, leider war der Anhang etwas groß für manche Firmen, so dass beim späteren Nachtelefonieren öfter mal die Aussage kam, meine BW sei nicht angekommen. In 3 oder 4 Fällen wurde sie aus dem Spamfilter gefischt.

Papierbewerbungen werde ich wietestgehend vermeiden. Zuviel Aufwand und Kosten (die Agentur erstattet keine 5 Euro pro Bewerbung mehr, nur noch einen einmaligen Pauschbetrag), die Unterlagen kommen nicht zurück, wenn ja, dann verknickt, vollgekritzelt, Papier ja-Mappe nein. Edit: gemeint ist, Dokumente kamen zurück, ohne Mappe.

Ellen, wie siehst du die Aussage, dass man nachtelefonieren sollte, wenn keine Rückmeldung kommt?
Hattest du auch angenervte Personaler am Telefon?

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Helmine
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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbungs-Erfahrungsbericht
BeitragVerfasst: Mi 27. Jan 2010, 10:12 
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Ich habe soeben zufällig raugefunden, wieso bei Email drucken manche Mails die Anhänge mit ausdrucken und manche nicht. Wenn das Mail als HTML geschickt wurde, muss man jeden Anhang einzeln öffen. Wenn es im Nur-Text-Format ist, ist bei Druckoptionen die Auswahl möglich, die Anlagen mit auszudrucken. Ich leite also ein HTML-Email weiter und formatiere dann das Email in Nur-Text um. Und siehe da, die Anhänge werden mit ausgedruckt *freu*.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbungs-Erfahrungsbericht
BeitragVerfasst: Mi 27. Jan 2010, 10:28 
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Was mich bei E-Mail-Bewerbungen nervt, dass ich dann alle Unterlagen ausdrucken muss. Bei einer Mappe ist schon alles fertig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbungs-Erfahrungsbericht
BeitragVerfasst: Mi 27. Jan 2010, 10:33 
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Warum muss man die ausdrucken?

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Helmine
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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbungs-Erfahrungsbericht
BeitragVerfasst: Mi 27. Jan 2010, 10:34 
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Damit die Vorgesetzten sie lesen können ;-)

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Liebe Grüße
Kiki


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbungs-Erfahrungsbericht
BeitragVerfasst: Mi 27. Jan 2010, 10:35 
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Genau Kiki

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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbungs-Erfahrungsbericht
BeitragVerfasst: Mi 27. Jan 2010, 10:41 
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Ich werd' das nie verstehen - aber wir haben hier auch ein, zwei E-Mail-Audrucker...

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Helmine
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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbungs-Erfahrungsbericht
BeitragVerfasst: Mi 27. Jan 2010, 10:47 
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ich bin auch in dem Alter wo ich die Sachen lieber noch als "Mappe" auf dem Tisch liegen habe :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbungs-Erfahrungsbericht
BeitragVerfasst: Mi 27. Jan 2010, 10:48 
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Moderatorin

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Gimme 5, Sandrinchen. Der Vorteil ist, ein Klick, und alles ist gelöscht, das ist weniger Aufwand, als die Unterlagen zurückzuschicken. Wenn jemand eine Datei schickt, geht das ja noch mit Ansehen am Bildschirm. Aber wenn jemand 20 Anhänge schickt *augenroll*, dann nervt es nur noch und es wird ausgedruckt.

Helmine, ich habe nie über das Jobportal der Arge verschickt. War in der Ausschreibung keine Emailadresse angegeben, habe ich sie rausgefunden. Wie groß war dein Anhang? Ggf. auf zwei PDFs aufteilen, mehr nicht.

Wie ich die Aussage mit Nachtelefonieren finde? Bisher hat keiner angerufen, auch wenn wir uns bei einigen fast 5 Wochen nicht gemeldet haben (ist beim nächsten Mal definitiv anders, da läuft alles über meinen Tisch). Da gibt es kein richtig oder falsch. Ich hätte Verständnis, wenn nach 3 Tagen jemand anruft, wobei ich erst einmal ein Email schicken würde. Deshalb werde ich künftig auch zeitnah antworten. Nach einem Tag bekommt derjenige einen Zwischenbescheid.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbungs-Erfahrungsbericht
BeitragVerfasst: Mi 27. Jan 2010, 10:58 
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E-Mails lesen, evtl. Bewertungsmatrix für die Vorauswahl erstellen, übrig gebliebene Bewerberdaten aufbereiten und dann per Beamer darstellen.

Wie gesagt, über das Jobportal ist max. 1 MB für Zeugnis/LL/referenzschreiben möglich. Deshalb lasse ich mein Profil als LL im Portal lade mein letztes zeugnis hoch, ggef. noch das englische Referenzschreiben und fertig. Natürlich in Absprache mit meine Beraterin.
Vorteile hier: Die Agentur kann zeitnah meine Bemühungen mit verfolgen, AG melden sich dort bei Interesse, ich habe keinerlei Papieraufwand, muß nichts weiter verfolgen, Absagen werden von der Agentur eingepflegt. Sollte dann doch mal einer Interesse an mir haben, ist meine Telefonnummer und E-Mail-Adresse von der Agentur zu bekommen.

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Helmine
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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbungs-Erfahrungsbericht
BeitragVerfasst: Mi 27. Jan 2010, 11:39 
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Beiträge: 6362
Wohnort: Zwischen Münsterland und Ruhrgebiet
Ich empfehle auf jeden Fall das telefonische Nachfassen. Ich nenne es "dosiert nerven". Vorteil - man signalisiert sein Interesse, seine Beharrlichkeit. Wer seine eigenen Angelegenheiten verfolgt, tut dies auch für den Betrieb.
Wenn dann evtl. eingeladen wird, kommt der Erinnerungsfaktor dazu: Aha, das ist ja die Person, die sich schon dreimal gemeldet hat - die hat ja Interesse, oder die war ja nett am Telefon usw.
Nicht den menschlichen Faktor vergessen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbungs-Erfahrungsbericht
BeitragVerfasst: Mi 27. Jan 2010, 12:31 
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Moderatorin

Registriert: Mi 24. Jun 2009, 11:02
Beiträge: 11559
Interessante Sichtweise, Ilona. (Also ich meine das jetzt nicht ironisch.) Mir hat eine Personalvermittlerin verraten, dass es sie nervt, wenn die Leute mehrmals anrufen und dass das bei ihr eher negativ rüberkommt. *seufzt* letztendlich kann man es nie allen richtig machen und man muss Glück haben, dass man den Nerv des Personalers trifft, gelle? :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbungs-Erfahrungsbericht
BeitragVerfasst: Mi 27. Jan 2010, 12:52 
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Registriert: Do 25. Jun 2009, 07:25
Beiträge: 13708
Wohnort: Bei den Spätzles
Ja, Ellen, der Nerv des Personalers sollte gepflegt werden. :)
Ich finde Nachfassen nach ca. 3 Wochen, wenn man nichts mehr gehört hat, durchaus legitim. Oder erst recht bei einer Initiativbewerbung. Es sei denn, der Eingang wurde bestätigt und angekündigt, dass die Sichtung aller Unterlagen längere Zeit dauern kann.

Übrigens ging es mir auch schon so, dass ich zu einer Bewerbung mehr Bezug hatte, weil derjenige nachgefasst hatte. Ich habe zusätzlich zur Unterlage dann auch die Stimme als Eindruck. Die hat dann den negativen Punkt wegen der nach Zigarettenrauch stinkenden Unterlage wieder aufgehoben.

Wenn ich mich bewerben würde, würde ich auch - wenn irgendwie möglich - die Unterlage als Gesamtwerk in einer Datei versenden. Ich mag generell E-Mails mit mehreren Anhängen nicht. Manchmal lässt es sich nicht verhindern, oftmals aber schon. Z. B. versende ich Protokolle mit Anhänge auch immer in einem Dokument. Jeder hat es damit bequemer, sei es beim Ausdrucken oder beim Speichern.

_________________
_ K ä f e r


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 Betreff des Beitrags: Re: Bewerbungs-Erfahrungsbericht
BeitragVerfasst: Mi 27. Jan 2010, 13:02 
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Registriert: Do 25. Jun 2009, 09:15
Beiträge: 6362
Wohnort: Zwischen Münsterland und Ruhrgebiet
Käfer, diese stinkenden Mappen - fürchterlich. Die Raucher sind sich wohl nicht klar darüber, wie sehr Papier den Geruch annehmen kann. Unter einer "sauberen" Mappe verstehe ich auch "geruchfrei". Parfumgeruch ist genau so unangenehm.
Ellen, wie du sagst: Jeder Jeck ist anders. Was der eine positiv sieht, kommt beim nächsten gar nicht an. Jeder entscheidet nach seiner Sicht der Dinge.
(Ein Raucher merkt wahrscheinlich gar nicht, wenn eine Mappe stinkt :-) )

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