oder interessiert sich zumindest dafür? nachdem ich gestern beim mitschreiben während einer besprechung irgendwann mal auf steno ausgewichen bin (es ist nach vielen jahren doch noch ein bisserl was hängen geblieben), habe ich gestern am abend dann mal Google bemüht und das hier gefunden: www.stenoweb.de - da gibt's massig Lehrbücher zum kostenfreien download. ich habe mir dann vorgenommen, die alten Kenntnisse wieder von zeit zu zeit aufzufrischen.
meiner tochter habe ich gestern von meiner "geheimschrift" erzählt, die war ganz begeistert und hat gleich probiert, irgendwelche kringel nachzuschreiben *g*.
Gelernt habe ich es mal, anfangs noch benutzt, aber mittlerweile schon seit Jaaaaahren nicht mehr. Ich weiß noch wie mir das so überging, dass ich beim Reden gedanklich Steno schrieb :-D
ich war ja im Gymnasium so wahnsinnig, dass ich ein jahr lang als freigegenstand steno hatte - bei einem matheprofessor. das schöne schreiben von damals (immer brav im korrekten winkel) hat mir dann im kolleg das leben gerettet - in maschinschreiben wäre ich nämlich durchgeflogen, da hat mir das steno-sehr-gut ein kolloquium erspart *g*.
Gelernt hab ich es auch und war mal sehr gut, bis zur Redeschrift. Seit Jahren aber nicht mehr benutzt und viel (aber noch nicht alles vergessen). Hab auch oft gedanklich mitstenografiert. Ich hab die Bücher noch. Ich glaube sogar noch Stenokassetten (falls die noch funktionieren). Das neuste Buch ist von 1986... Ob das noch jemand bestellt? Hier in Stuttgart gab es sogar einen Stenografenverein, dort konnte man sich diktieren lassen.
Für die Prüfungen an der IHK hat es gereicht (ich glaube bis Eilschrift oder so), aber heute könnte ich wahrscheinlich schneller in Normalschrift schreiben. Ich find's aber trotzdem irgendwie witzig und möchte es auch nicht ganz vergessen.
Ich hab es auch gelernt und manchmal nutze ich es heute noch um etwas schnell zu notieren, beruflich brauche ich es allerdings schon seit ca. 20 Jahren nicht mehr.
Ich habe es nie gelernt, bin ja Querseinsteigerin und über die Fremdsprachenschiene im Büro gelandet. Aber eigentlich könnte ich es auch heute noch gut brauchen. Mein Chef diktiert schon hin und wieder (zum Glück nicht mehr auf Band, das Abtippen ist in so einem Hexenkessel wie hier einfach nicht machbar), vor allem aber schreibt er selbst manchmal ein Steno-Kürzel, wenn er handschriftlich einen Text entwirft (den ich dann abtippen darf).
Zu meiner Schul- und Lehrzeit gab es dazu gar kein Angebot mehr. Als die ersten Protokolle noch handschriftlich gemacht wurden, wäre ich froh gewesen, ich hätte es mal gelernt. Heute bin ich sehr dankbar für die Erfindung des Laptops.
Ich habe es damals auch in der Schule bei einem Mathe-Professor gelernt. Dotty, wir hatten doch wohl nicht den gleichen? Danach hatte ich noch weitere Kurse besucht und es in der Praxis auch anwenden können. Ich mochte Steno. Heute kann ich nur noch wenig, gelegentlich mache ich mir noch Notizen in Steno. Zwischenzeitlich hatte ich mir auch noch mal ein Lehrbuch vorgenommen und geübt. Ich finde Steno nach wie vor gut.
Hatte es insgesamt 4 Jahre - das reicht! Obwohl ich damals auch Bücher in Steno gelesen habe. Unser Lehrer war ein Stenospezialist, der regelmäßig an Wettbewerben teilnahm und dem Steno über alles ging. Er wollte uns auch dazu bringen - bei mir ohne Erfolg