Hilfeeee Hallo, ich bin neu hier und kann leider nicht herausfinden, wie ich ein neues Thema eröffne. Dehalb schreib ich mein Anliegen mal hier: ich brauche ganz ganz dringend Versuchspersonen für eine Umfrage für meine Bachelorarbeit. Also falls ihr in einen Bürojob habt (davon geh ich mal aus) im Team mit mindestens 2 Kollegen arbeitet und einen direkten Vorgesetzten habt, dann nehmnt unbedingt an meiner Umfrage teil, es wäre suuuperwichtig
Ich habe Deinen Beitrag mal an die korrekte Stelle verschoben
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Und so ganz nebenbei: Wenn Du Dich uns in der Vorstellungsrunde vorstellst, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben, sind die Chancen auf Beantwortung Deines Fragebogens sicher höher
*schmunzel* 1. ich frage mich, warum das nicht an der Uni durchgeführt wird - da sitzen rund 400 Sekretärinnen - die, dass weißt du sicher bachelor - in der Verwaltung prinzipiell zu zweit sitzen und nur einen Vorgesetzten haben
2. auch wenn der Fragebogen angeblich (und das bezweifle ich an der Uni extrem stark) anonym ist...wer beantwortet eine Frage nach Fehlzeiten freiwillig? wer beantwortet tatsächlich: ob Kollegen ständig nörgeln?
3. Es wäre nicht schlecht, wenn der Sinn des Projektes dargestellt würde. Noch dazu muss in Bachelor Arbeiten auch immer die Quelle des Ganzen angegeben werden. Höhö, den Betreuer möchte ich sehen, der es witzig findet Ergebnisse aus einem Schluppenblusen-Forum zu sehen.
4. An euren Lehrstühlen werden diese Umfragen laufend mit Textpersonen gemacht - gegen 25, Euro Erstattung
Solche Fragebögen hatten wir aber doch schon öfter mal.
Bachelor, wirst du das Ergebnis der Umfrage auch zur Einsicht bereitstellen? Das interessiert mich dann schon immer, wenn ich meinen Senf schon dazu beisteuere. :)
Ajajaj, hier hab ich ja für Aufregung gesorgt. Britta, zu deinen Fragen: 1. jeder kann mitmachen, der den Anforderungen entspricht. Egal, ob Sekretärin an der Uni oder sonstwo. Wichtig ist aber, eine möglichst breit gestreute Stichprobe zu bekommen. Ich suche nicht nur hier nach Versuchspersonen, sonder überall wo ich glaube passende Kandidaten zu finden.
2. wie sollte der Fragebogen nicht anonym sein? man gibt werder Namen, noch Namen des Unternehmens an, in dem man tätig ist noch sonst irgendetwas, wodurch man Rückschlüsse auf die Person ziehen kann. Das ist nämlich auch nicht Ziel der Studie. Ziel ist es herauszufinden, wie sich das Führungsverhalten der Vorgesetzten auf das freiwillige Arbeitsengagement der Mitarbeiter auswirkt. Dieses Thema könnte in vierlerlei Hinsicht interessant sein, nicht nur um den Unternehmenserfolg zu steigern, sondern auch Implikationen dafür zu liefern, wie man die Zufriedenheit der Mitarbeiter stärken kann. Jeder kann diesen Fragebogen angsfrei beantworten, da niemand, nicht mal ich, Rückschlüsse auf die Person ziehen kann. Jeder Teilnehmer ist für mich bei der Auswertung bloß eine Nummer. Im Endeffekt interessiert auch nicht die Einzelbeantwortung, sonder das Gesamtergebnis und die Gesamttendenzen. Natürlich stelle ich die Ergebnisse nach Abschluss der Erhebung hier gerne zur Verfügung.
3. In wissenschaftlichen Arbeiten reicht es völlig aus, dass man sagt: die Teilnehmer wurden im Bekanntenkreis und durch Online-Foren aquiriert. Es ist völlig egal, aus welcher sozialen Schicht, welchen Alters, aus welcher Organisation usw. die Teilnehmer kommen, hauptsache man findet eine bunte Mischung, damit die Ergebnisse möglichst repräsentativ sind und sich gut generalisieren lassen. Wenn ich nur Mitarbeiterinnen der Uni befrage, sind die Ergebnisse wesentlich einseitiger.
4. Ja, es gibt Tests an der Uni, für die man Geld bekommt. Dazu gehören allerdings keine Fragebogenstudien. Meist handelt es sich dabei um EEG-Studien oder Speichelproben etc. Für meine Befragung wird leider kein Geld angeboten, um so schwerer ist es natürlich genügend Versuchspersonen zu finden. Daher habe ich ja hier auf tatkräftige Unterstützung gehofft und hoffe es noch immer.
bachelor - *grins* - das ist keine Angst - das sind Erfahrungswerte und über die Datensicherheit an Universitäten reden wir jetzt mal gar nicht.
Ich kann dir gerne die Textstelle geben, in der steht: das *genaue* Quellenangaben verlangt werden.
Und - mir ging es nicht darum, dass hier niemand Geld erhält - das ist unwichtig. Aber es stehen ausreichend Studiengebühren für die Erstellung von Bachelor-Arbeiten zur Verfügung. D.h. du kannst dir Testpersonen suchen und (wenn erforderlich) bezahlen, deine Arbeit kostenlos drucken lassen usw. und du solltest bedenken, dass es natürlich in die Benotung eingeht, WIE sich jemand Informationen beschafft. Logischerweise weiß jeder, Online - aha - ziemlich simpel.
Ich finde deine Idee mit der Fragebogenaktion auch gar nicht schlecht - aber, wenn du so etwas ins Netzt stellst - informier die Teilnehmer VORHER über das Ziel der Aktion - dann entstehen keine Irritationen.
Aaaalso.. ich weiß schon, wie genau ich ich die Quellen meiner Daten beschreiben muss. Mein Vorgehen ist genau mit meinen Prof besprochen und Onlinebefragungen sind Gang und Gebe in der Forschung. Ich zitiere ja nicht von Wikipedia, ich suche meine Versuchspersonen lediglich im Internet... warum sollten diese "schlechter" sein als andere? Ich beschaffe mir auf diesen Weg nicht den theoretischen Hintergrund sondern nur die Daten. Die Theorie ist empirisch gut belegt.
Es ist nett, dass du dir Sorgen über meine Note machst, aber das musst du nicht. Diese Art der Datenerhebung ist ganz normal. Ich weiß nicht, woher du die Info hast, dass es Gelder für die Ersellung der Bachelorarbeit, bzw. für die Bezahlung der Versuchspersonen gibt. In meinem Fall kann ich das klar ausschließen. Lediglich fehlendes Fragebogenmaterial kann aus Unigeldern finanziert werden.
Außerdem: Ich bin nicht die Uni. Das ist meine Datenerhebung, ich achte auf die Anonymität und führe diese Umfrage besten Wissens und Gewissens durch. Und nur weil ich an einer Universität studiere heißt es nicht, dass ich die oft unfairen Methoden (welche du gerade auf mich projezierst) gut heiße. Ich erinnere an den Bildungsstreik.
Diese Diskussion hatten wir ja schon einige Male in den letzten Jahren, da wir immer wieder mal von Studenten für solche Umfragen herangezogen werden. Das ist also nichts gegen dich persönlich.
Aber, bachelor, hast du schonmal daran gedacht, dass Internetumfragen - auch wenn sie gang und gäbe sind - gar nicht zu genauen oder repräsentativen Ergebnisse führen können?!
Da kann doch jeder mitmachen, egal, ob deine zugrundegelegten Bedingungen (Bürojob, mindestens zwei Kollegen, ein Vorgesetzter) von ihm erfüllt werden oder nicht.
Ich zum Beispiel könnte deine Ergebnisse verwässern oder zum Wanken bringen, wenn ich da jetzt teilnehme (und das könnte ich ja ganz offensichtlich), denn ich könnte vorgeben, die Bedingungen zu erfüllen und dabei auf meinen Erfahrungsschatz z. B. aus diesem Forum und aus früheren Lebensabschnitten zurückgreifen. Also die Hürde der Doppelprüffragen würde ich damit auch locker nehmen - alles eine Frage des psychologischen Trainings, des Erinnerungsvermögens und der Fähigkeit, Wörter auf die Goldwaage legen zu können. (dieser Smiley gilt den Mädels, denn ich habe hier den Status des Korinthenkackers - und auch noch ganz ehrlich erworben!)
Wenn solche Umfragen, bei denen der Teilnehmerkreis (angeblich) anonym ist und die Erfüllung der vorausgesetzten Bedingungen nicht überprüfbar ist, wirklich von Uniprofessoren akzeptiert werden, dann sieht sich zumindest meine Theorie wieder einmal bestätigt:
1. Umfrageergebnissen kann man nicht trauen. 2. Jedwede Statistik kann man nur im Rahmen derselben interpretieren.
Ich denke, Profs wissen sowas auch, denn sooo weltfremd sind sie nun auch wieder nicht.
natürlich ist jeder in der lage, mit falschen aussagen diese umfrage zu verfälschen. daher möchte ich auch mindestens 120 personen testen, damit die "schwarzen schafe" nicht so sehr ins gewicht fallen. aber welchen nutzen hätte jemand von einer verfälschung?
natürlich muss man bei allen umfageergebnissen beachten, dass es immer einen gewissen grad der verfälschung geben kann. um diesen aber so gering wie möglich zu halten, versuche ich personen zu rekrutieren, die interesse daran haben ehrliche beiträge zur forschung zu liefern (was, wenn es eine bezahlung gäbe, nicht unbedingt gewährleitet wäre).
ich habe eine saubere analyse meiner messinstrumente durchgeführt und werde die daten unverfälscht verarbeiten. die aussage "umfrageergebnissen kann man nicht trauen" ist mir daher viel zu allgemein. man muss immer den konkreten hintergrund der befragung beachten, den umgang mit den daten und die theoretische grundlage.
profs wissen über die gefahren der verfälschungsmöglichkeiten und störeinflüsse und versuchen daher, gemeinsam mit den studenten, diese möglichst gering zu halten.